Steig ein: Mach den Wegbegleiter-Check!

Schon mal dran gedacht, in einem sozialen Beruf zu arbeiten? Das Erzieher-Dasein ist voll dein Ding? Liegen deine Stärken eher im Kontakt mit erwachsenen Menschen oder mit Kindern?

Finde mehr über dich und deine Stärken heraus und hab Spaß bei unserem Wegbegleiter-Check.

Frage 1 von 4: Heimweh

Nach den Ferien ist Lisa neu in der Wohngruppe. Du bist ihre Bezugsperson. Erst ist alles gut, doch am Abend beginnt sie zu weinen und will nach Hause. Was machst du?

Ich lasse sie mit ihren Eltern telefonieren, damit sie ihr wie immer eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen können.

Leider nicht so gut … Auch die Eltern reagieren häufig emotional.

Ich sage ihr, dass sie nicht so laut weinen soll, da sonst auch die anderen Kinder traurig werden.

Eher nicht … Kinder müssen offen ihre Gefühle zeigen dürfen und mit anderen teilen.

Ich versuche, sie abzulenken und frage, was sie gerne spielt. Bevor es Zeit ist, ins Bett zu gehen, können das alle noch zusammen spielen.

Genau richtig … Lisa in die Gruppe zu integrieren gibt ihr das Gefühl von Gemeinschaft.

Frage 2 von 4: Geschimpfe

Ein Vater erzählt dir, dass sein Kind zu Hause ständig meckert und rumschimpft. Was rätst du ihm?

„Am besten schimpfen Sie zurück, dann sieht ihr Kind mal, wie es ist, wenn man ständig Schimpfwörter hört.“

Keine gute Idee … Eltern sind Vorbilder. So schaut sich das Kind schnell noch mehr ab. Und fühlt sich gekränkt.

„Vielleicht besprechen Sie mit ihrem Kind, warum man einige Wörter einfach nicht sagen darf. Und dass Erwachsene dies auch manchmal leider falsch machen.“

Sehr gut … Kindern auf Augenhöhe begegnen und den Eltern keine Vorwürfe machen.

„Bei jedem Schimpfwort soll das Kind einen Teil des Taschengelds zurückzahlen.“

Ähhh … Ob sich so Leons Verhalten ändert?

Frage 3 von 4: Game-Over

Einige 10-jährige Jungen in der Wohngruppe spielen schon längere Zeit am Computer. Was tust du?

In der Erziehung ist Konsequenz manchmal einfach nötig. Ich schalte das WLAN aus und verlasse den Raum.

Besser nicht … Stimmt: zu viel Zeit mit digitalen Medien ist nicht gut. Aber die Jungen vor vollendete Tatsachen stellen ist keine Lösung.

Ich gehe zu den Jungen und mache eine freundliche und klare Ansage, dass sie noch 10 Minuten spielen dürfen. Danach geht es raus auf den Spielplatz.

Sehr gut … Kindern bei der Nutzung von digitalen Medien zu begleiten ist wichtig.

Die Jungen sind so schön in Gemeinschaft vereint. Ich lasse sie weiterspielen und mache mit.

Regeln sind nicht immer einfach durchzusetzen … aber unkontrollierter Zugang zu digitalen Medien ist ja bekanntlich nicht ganz so gut.

Frage 4 von 4: zum Wegrennen

An einem heißen Tag spritzen sich die Kinder auf dem Spielplatz an der Pumpe gegenseitig nass. Dem autistischen Henry bereitet das offensichtlich Unbehagen. Wie verhältst du dich?

Ich begebe mich an seine Seite, und wir betrachten die Situation aus sicherem Abstand gemeinsam.

Genauso … Vielleicht hat Henry auch einfach nur Freude am Zusehen.

Ich mische mich nicht ein. Ist doch gut, wenn er mal ein bisschen nass wird.

Damit ist Henry nicht geholfen … Autistischen Kindern machen unbekannte Situationen Angst.

Ich stelle das Wasser ab. Die anderen müssen ja nicht gerade mit Wasser spielen, wenn Henry dabei ist.

Aber es ist doch so heiß … Vielleicht kann Henry einfach ein bisschen mit dir an seiner Seite zusehen und mag vielleicht später mitmachen.

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